Danzig, August 2017

Freitag, September 08, 2017


Von Danzig kennt man eigentlich Bilder, von diesem Abschnitte am Fluss mit Schiffen. Ich dachte auch, es könnte daher ganz schön verschlafen sein. Was ich da noch nicht wusste, mit einer halben Millionen Einwohnern ist es auch die 6.größte Stadt Polens. Is ja eigentlich klar, dass es da auch ganz andere Ecken gibt.
Was uns aber auch gesagt wurde, dass Ende August ein guter Zeitpunkt ist, um herzukommen. Vorher ist die Stadt wohl sehr überfüllt.

Cafe Retro. Cashewkuchen, guter Kaffee und eine große Auswahl an Oatmeal.

Wir waren zugegebenermaßen nur im Alstadtviertel/Markthalle und in der Region um die drei Einkaufszentren. Weil ich etwas bestimmtes kaufen wollte, mussten wir da nochmal hin. Ein paar Straßen gibt es da, die sehr schön sind (wir waren natürlich nicht überall, wahrscheinlich kann man auch noch viel mehr entdecken). Es gibt da einen kleinen Kreisverkehr mit dem schönen Namen Grassa (ich vermute mal benannt nach Günter Grass, der in Danzig geboren wurde) mit ein paar sehr schönen Cafes und Imbissen drum herum. Tipp: mytaxi ist supergünstig in Polen, mit der App klappte auch alles super. Weil laufen is da nicht bis hierhin. Der alte Industriehafen sah beim
Vorbeifahren auch sehr erhaben aus.

World War II Museum



Was man von Danzig aus noch gut machen kann: Auf die Landzunge Hel fahren (Ca. 1 1/2 Stunden mit dem Auto oder 2 Stunden mit der Fähre direkt nach Hel, den Ort). Die Halbinsel ist echt nur ein paar Meter breit, auf der einen Seite ruhiges Meer, auf der anderen Seite Campingplätze und Wind- und Kitesurfer, denen man schön zusehen kann. In Hel direkt waren wir nicht, war uns mit dem Auto dann doch zu weit. An die Spitze fährt man noch circa 1 Stunde vom Anfang der Landzunge.

In Soppot/Zoppot waren wir auch, das würde ich allerdings nicht nochmal hinfahren. Für den Pier muss man Eintritt zahlen und sogar auf einen Donnerstag war es sehr touristisch. Mir zu sehr.

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“People sometimes say that the way things happen in the movies is unreal, but actually, it's the way things happen to you in life that's unreal. The movies make emotions look strong and real, whereas when things really do happen to you, it's like you're watching television -- you don't feel anything.” - Andy Warhol